Die Stadt, die Geschichte, die Charaktere

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Asolo, das von Giosuè Carducci als die Stadt der hundert Horizonte definiert wurde, hat eine der bezauberndsten Altstädte von ganz Italien. In seiner Ansammlung von antiken Mauern, die sich von der sogenannten ‘Rocca’, einer Festung aus dem 12. Jahrhundert verzweigen, bewahrt jede Ecke Zeugnisse der tausendjährigen Geschichte der Ortschaft.
Asolo, ein faszinierender Ort auf den sanften Hügeln der Gegend, war das Reiseziel von Poeten und Schriftstellern, Künstlern und Reisenden, die dort Inspiration und Harmonie fanden. Zu ihnen gehörten der englische Dichter Robert Browning, die ‘Göttliche’ des Theaters Eleonora Duse, der Komponist Gian Francesco Malipiero, sowie die englische Schriftstellerin und Reisende Freya Stark.
Bei einem Besuch in Asolo kann man seine Vorliebe für Geschichte und Kultur mit großen Tafelfreuden verbinden. In den Gasthäusern, Restaurants, in den Kaffeehäusern und Weinlokalen, die auf die typischen Bogengänge und Plätze blicken, ist es möglich, hervorragende Gerichte ausprobieren, die mit den besten Produkten der Gegend zubereitet werden und in Verbindung mit der Küchentradition Venedigs stehen, wie die leckeren, sogenannten ‘Cicchetti’, kleine venezianische Köstlichkeiten. All dies begleitet von einem prickelnden Glas Asolo Prosecco Superiore DOCG, einem hervorragenden Tropfen unseres Landstrichs.

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storia
Die gute Lage und das günstige Klima machten aus Asolo einen Ort, der schon in vorgeschichtlicher Zeit bewohnt und anschließend eine wichtige Siedlung der Venetier war.
Acelum, das römische Asolo durchlief eine Periode des großen Wachstums: Die Stadt, die auch municipium wurde, entwickelte sich vor allem zwischen dem I. Jh. v. Chr. und dem I. Jh. n.Chr. Archäologische Überreste und Fundstücke – gesammelt in einer eigenen Abteilung des Stadtmuseums – dokumentieren das Vorhandensein von Thermen, einer Wasserleitung, eines Forums und eines Theaters als Zeugnis für die Bedeutung Asolos in römischer Zeit.
Als antikes christliches Zentrum hatte man schon im VI. Jh. einen Bischof und hielt den Bischofssitz bis zum Jahr 969, als man zum Lehen des Bistums Treviso wurde. Abwechselnd lebte man zwischen dem XI. und XIV. Jh. unter der Hegemonie verschiedener mächtiger Familien (Tempesta, Ezzelini, da Camino, Scaligeri, Carraresi) und schließlich Venedigs.
Ab dem vierzehnten Jahrhundert trat für die Stadt mit der venezianische Herrschaft eine Phase von großem Glanz ein: Im Jahr 1489 übertrug Venedig Caterina Cornaro, der ehemaligen Königin von Zypern, die Herrschaft über Asolo, die einen prächtigen Renaissancehof mit Künstlern, Schriftstellern und Dichtern ins Leben rief und unauslöschliche Spuren in der Kunst und im Ideal der Stadt hinterließ. Venedig gab Asolo eine wichtige städtische Neuregelung und band es bis zum Niedergang der Serenissima auf unabdingbare Weise an sich und an den eigenen Adel. “Asolo ist Venedig und Venedig ist Asolo” sagt man hier, um die Ähnlichkeit der Atmosphäre zu unterstreichen, die sich in der Architektur wie im Denken äußert.
1797 kam Napoleon. Im neunzehnten Jahrhundert war Asolo mit der österreichischen Herrschaft von Reformen der zivilen Institutionen und einem Programm öffentlicher Arbeiten betroffen, wie zum Beispiel der Renovierung des Duse-Theaters. 1866 wurde man dann Teil des Königreichs Italien.
Ein kurioser Schrein der Geschehnisse der Geschichte Asolos im XIX. Jh. ist die antike Pendeluhr, die hinter der Theke einer Weinstube in der Via Browning in der Nähe des Theaters dei Rinnovati versteckt ist: Hier sind die Daten der Stadtgeschichte ab dem Beginn des neunzehnten Jahrhunderts verzeichnet.
 
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Der Zauber der Kunst, die Magie der Landschaft, das Ideal eines perfekten Zufluchtsortes für Körper und Seele haben viele berühmte Persönlichkeiten nach Asolo gezogen, die den Ort in unterschiedlichen Epochen geliebt und dort gelebt haben.
Vor allem drei Frauen, Caterina Cornaro, Eleonora Duse und Freya Stark, haben eine intensive Verbindung zur Stadt gehabt. Die reisenden, unternehmungslustigen, nonkonformistischen und intellektuellen Frauen von internationalen Ruf haben dazu beigetragen, das Bild von Asolo als Schönheitsideal und Wahlheimat zu begründen.
Caterina Cornaro, die ehemalige Königin von Zypern, seit 1489 im Exil in Asolo, verstand es, im Schloss, das noch heute ihren Namen trägt, einen herrlichen Renaissancehof zu begründen. Eleonora Duse, die Göttliche des internationalen Theaters kam nach Asolo, um sich von den Anstrengungen der Bühne auszuruhen und wollte auch hier beigesetzt werden. Freya Stark, Forscherin, Schriftstellerin und Fotografin, wählte Asolo zum bevorzugten Ziel für die Rückkehr von ihren Reisen, und auch sie fand hier auf dem Friedhof S. Anna ihre letzte Ruhestätte.

Zahlreich ist die Reihe der Künstler und Intellektuellen, die in Asolo wohnten und von der Stadt verführt wurden:
Pietro Bembo schrieb die “Asolani” genau in den Jahren seines Aufenthalts bei der Königin Cornaro; die Natur, in die die Stadt eingebettet ist, lebt in den Bildern von Giorgione, Lotto und Bassano auf; die Anmut der Landschaft inspirierte den Geist von Palladio, Massari und Canova; Giosuè Carducci definierte sie als “Stadt der hundert Horizonte”; der Dichter Robert Browning erzählte in seinen Versen die Essenz des “Asolando”, Gian Francesco Malipiero komponierte die “Poemi asolani” für das Klavier.
Vor allem zwischen dem neunzehnten und zwanzigsten Jahrhundert scheint Asolo seinen Charakter als Ort der Schönheit, des privilegierten Aufenthalts und der kulturellen Tradition durchzusetzen und zieht berühmte italienische und ausländische Persönlichkeiten, Intellektuelle und Künstler an wie Eugene Benson, Henry James und Carlo Scarpa, Marius Pictor, Filippo De Pisis, Igor Strawinsky, Ernest Hemingway.

DIE ZEICHEN


duse Die Schauspielerin ELEONORA DUSE wurde 1858 in Vigevano, als Tochter einer Künstlerfamilie, die viel herumzog, geboren; ihr Vater Vincenzo (Künstlername Alessandro) Duse stammte aus Chioggia, ihre Mutter war Angelica Cappelletto. Sie stand schon im zarten Kindesalter mit ihren Eltern auf der Bühne und 1873 lieferte sie den Beweis ihres Talents, als sie in der Arena von Verona die Rolle der Julia spielte.

Nachdem sie in mehreren Schauspieltruppen gespielt hatte, gründete sie, zusammen mit der berühmten Giacinta Pezzana eine eigene; 1877 inszenierte sie in Neapel, mit großem Erfolg, gemeinsam mit der Pezzana, das Drama von Emilie Zola ‚Thérèse Raquin‘. Von 1880 bis 1887 spielte sie unter Cesare Rossi in der Schauspieltruppe der Stadt Turin und interpretierte mit Freuden die Figuren von Dumas (‚Die Prinzessin von Bagdad‘, ,Die Kameliendame‘, , Une Visite de Noces‘ Ein Hochzeitsgast und ,La Femme de Claude‘ Claudes Frau).

 

 

Nachdem sie sich schon sehr bald von ihrem Ehemann, dem Schauspieler Tebaldo Marchetti (Künstlername: Tebaldo Checchi), von dem sie die Tochter Enrichetta hatte, getrennt hatte, erlebte sie zwischen den Jahren 1885 und 1904 zwei große Leidenschaften, die auch ganz erheblichen Einfluss auf ihr künstlerisches Leben nahmen: den Dichter und Librettisten Verdis, Arrigo Boito und Gabriele D’Annunzio, der eigentlich erst mit Eleonora begann, Theaterstücke zu schreiben (,Traum eines Frühlingsmorgens‘, ‚Gioconda‘, ‚Gloria‘, ‚Die Tote Stadt‘, ‚Francesca da Rimini‘). 1909, mit 51 Jahren, verließ sie völlig unerwartet die Bühne, was sie aber nicht daran hinderte, 1916 ihren einzigen Film ‚Cenere‘ (Asche), nach dem gleichnamigen Roman von Grazia Deledda, zu drehen. 1921 kehrte sie auf die Bühne zurück und stellte ihr neues Repertoire vor, mit Stücken von Ibsen und D’Annunzio (Die Frau aus dem Meer, Die Tote Stadt, Die Gespenster), von Marco Praga (‚Die verschlossene Tür‘) und von Tommaso Gallarati Scotti (‚So sei es‘). 1923 begann sie, trotz ihrer angeschlagenen Gesundheit, eine neue Tournee in den Vereinigten Staaten, wo sie in Pittsburgh, im April 1924, verstarb.

browning ROBERT BROWNING (London 1812 – Venedig 1889), hatte bereits die Verse ‚Pauline‘ (1833) und ‚Parcelsus‘ (1835), sowie die historische Tragödie ‚Strafford‘ (1837) geschrieben, als er 1838 zum ersten Mal nach Italien kam, um Vorort
die Umweltbeschaffenheit seines Gedichtes ‚Sordello‘ zu studieren.Er reiste also nach Triest, Venedig, Treviso, Bassano, Vicenza und Padua; sein erster Besuch in Asolo inspirierte ihn zu der dramatischen Trilogie über ‚Pippa Passes‘ (1841). Seine zweite Italienreise 1844 führte ihn nach Neapel, Rom und Livorno, wo er 1845 möglicherweise zu seinen patriotischen Gedichten ‚The Italian in England‘, ‚The Englishman in Italy‘ und ‚The Patriot‘ (1849) inspiriert wurde. Ende des Jahres 1846 befindet sich der Poet wieder in Italien und besucht zunächst Pisa und dann Florenz, wo er – zusammen mit seiner Frau, der Dichterin Elisabeth Barrett – fünfzehn Jahre lebte.

Nach dem Tod seiner Gattin 1861, kehrte er mit seinem kleinen Sohn Pen nach England zurück, besuchte Italien jedoch ab 1878 noch ziemlich oft, den Comer See, Fiera di Primiero, vor allem aber Asolo und Venedig, die Orte an denen er in seiner Jugend inspiriert wurde. Im Dezember 1889 erschien sein letztes Gedicht, Asolando‘, das er seiner asolanischen Freundin, Caterina Bronson, gewidmet hat. Kurz darauf verstarb er in Venedig, im ‚Palazzo Rezzonico‘ , den sein Sohn einige Jahre vorher gekauft hatte, am 12. Dezember 1889.

bembo PIETRO BEMBO (1470-1547), der einer adligen venezianischen Familie entstammte, wurde von seinem Vater zu humanistischen Studien angehalten, die er in Messina, auf der griechischen Schule von Lascaris vervollständigte. Nach seiner Rückkehr nach Venedig arbeitete er am kulturellen Verlagsprogramm von Aldo Manuzio mit.

Er bekleidete bedeutende öffentliche Ämter: 1530 wurde er der offizielle Geschichtsschreiber der Venezianischen Republik und 1539 wurde er zum Kardinal ernannt. Da er ein Cousin von Caterina Cornaro war, kam er 1495 zur Hochzeit der Brautjungfer der Königin nach Asolo. Der Aufenthalt in dieser Stadt inspirierte ihn dazu, seine ‚Asolanischen Gespräche‘, in drei Bänden, genau dort spielen zu lassen. In diesen Dialogen, abwechselnd in Prosa und Versen geschrieben, stellt er die Idee einer geistigen Liebe und den sinnlichen Wunsch nach Schönheit vor.

Berühmt wurde er jedoch hauptsächlich durch sein Werk ‚Prose della volgar Lingua‘ (Die Prosa der gewöhnlichen Sprache), das die Beispielhaftigkeit der Schriftsteller des 14. Jahrhunderts (vor allem Petrarca und Boccaccio) bestätigt und das die Frage der Sprache aufwarf.

cornaro CATERINA CORNARO wurde 1454 in dem Palast ‚Palazzo di San Cassiano‘, am Canale Grande in Venedig geboren; ihr Vater war der adlige Ritter Marco Cornaro und ihre Mutter Fiorenza Crespo.

Das Geschlecht der Cornaro (oder Corner), das 1365 mit dem achtzigjährigen Marco den ‚Dogado‘ (Herrschaftsbereich des Dogen von Venedig) zugesprochen bekam, war durch den blühenden Handel mit der Levante und insbesondere mit der Insel Zypern, wo die weitverzweigte Familie mehrere, sich über große Flächen erstreckende Landgüter und Plantagen besaß, zu Reichtum und Macht gelangt. Diese auf Zypern ansässigen Familienmitglieder hatten ein enges Verhältnis, auch aus wirtschaftlicher Sicht, mit dem dort regierenden Haus Lusignan (vom königlichen Haus Burgund), die 1192 die Tempel Ritter als Regierende der Insel ablösten.

Caterinas Onkel, Andreas, als auch ihr Vater Marco frequentierten und finanzierten, wie gewohnt, den Hof in Nikosia: dank der Unterstützung vonseiten Venedig, hatte Giacomo II Lusignano (Jakob der Zweite von Lusignan) , genannt „Il Bastardo“ (der Bastard), den Thron erobert und der selbige Andreas hatte dem König beträchtliche Summen Geld geliehen, damit dieser der türkischen Bedrohung widerstehen konnte. Darüber hinaus scheint es auch Onkel Andreas gewesen zu sein, der dem König eine Heirat mit seiner Nichte Caterina vorschlug und ihm den Vorteil eines Ehebundes mit der Tochter Venedigs darlegte. Die Braut Caterina wurde, nachdem sie von der Stadt „adoptiert“ worden war, bei einer prunkvollen Zeremonie in Venedig (1468) per Ferntrauung mit dem König vermählt.
Caterina traf ihren Gemahl erst 1472 auf der Insel und wurde dort zur „Königin von Zypern, Jerusalem und Armenien“ gekrönt. Als 1473 Giacomo II (Jakob der Zweite) und 1474 auch der kleine Sohn Giacomo III (Jakob der Dritte) starben, regierte Caterina Zypern bis 1489, bis sie dann, nachdem Venedig ein Auge auf die Insel geworfen hatte, ihr Königreich an die ‚Serenissima‘ abtreten musste; als Ausgleich dafür erhielt sie die Herrschaft über das Städtchen Asolo und deren Territorium. Hier wohnte die Königin in der Festung des Schlosses, die zum Treffpunkt von Künstlern und illustren Persönlichkeiten geworden war (Pietro Bembo siedelte dort, am Hofe von Asolo, seine ‚Liebesgespräche der Asolaner‘ an). Zwischen 1491 und 1493 ließ die Königin in Altivole, zu Füßen der asolanischen Hügel, eine Landhausvilla bauen, die Bembo ‚Il Barco‘ (die Barquesse) nannte. Nachdem sie die letzten Jahre zwischen Asolo und den Palästen Venedigs verbracht hatte, erlosch das Leben der Königin 1510 im Palazzo di San Cassiano in Venedig.

freya Die Entdeckerin und Schriftstellerin FREYA STARK wurde 1893 in Paris geboren. Ihre Eltern, beide Engländer, ließen sie in Frankreich, England und Italien aufwachsen. Als Kind lebte sie lange Zeit in Asolo; 1911 ging sie dann zum Studieren an das Bedford College, aber die tragischen Kriegsereignisse brachten sie, als Rotkreuzschwester, auf den Karst, nach Italien zurück. Von dem Reiz ferner Länder getrieben, begann sie ab 1927 die Arabische Sprache zu studieren; sie vervollkommnete dieses Studium mit häufigen Reisen in den Nahen und Mittleren Osten.

Sie knüpfte die ersten Kontakte mit der Royal Geographical Society, die ihr 1933 den Back Gedenkpreis, für ihre kartographischen Beiträge und ihre Reisen nach Luristan (Iran, Land der Luren) verlieh. Es folgten Jahre literarischer Erfolge, Zusammenarbeit mit der britischen Regierung, der BBC und der Royal Asia Society.

Während des Zweiten Weltkriegs hielt sie sich in Jemen auf; im Alter von 76 Jahren reiste sie nach Persien und dann weiter nach Afghanistan und in den Irak. Aufgrund ihres waghalsigen Lebens wurde ihr 1972 die Ehre zuteil, von der englischen Königin zur „Freifrau Freya Stark“ ernannt zu werden. Ihre letzte Expedition im Alter von 88 Jahren führte sie nach Nepal; danach suchte sie Zuflucht in ihrem Haus in Asolo, wo sie hundertjährig 1993 verstarb.

malipiero Der Musiker GIAN FRANCESCO MALIPIERO wurde am 8. März 1882 in Venedig geboren. Er studierte in Paris und Berlin, wo er mit der Ausdrucksform der zeitgenössischen Musik in Berührung kam und sich die Einflüsse von Debussy, Ravel und Strawinsky aneignete.

Er verbrachte sein Leben zwischen Rom und Venetien und unterrichtete in verschiedenen Instituten. 1939 wurde er Direktor des Konservatoriums von Venedig. Er lernte Asolo 1910 kennen und die Schönheit des Städtchens zog in sofort in seinen Bann; er suchte sich dort einen Zufluchtsort, um dem Lärm der Großstadt zu entfliehen und blieb in Asolo bis zu seinem Tod. Er fühlte sich dem Städtchen so verbunden, dass er darüber ein Buch verfasste, ‚La Pietra del Bando‘ (Stein der Verbannung), das 1945 in Druck ging und 1990 neu veröffentlicht wurde.

Malipiero war ein sehr schaffensfreudiger Komponist; erinnern wir uns vor allem an folgende Werke: ‚Poemi Asolani‘ (Asolanische Gedichte) , ‚Torneo Notturno‘ (Nachtturnier) aus dem Jahre 1931, ‚I Capricci di Callot (Callots Launen) aus dem Jahre 1942 und ‚Uno dei Dieci‘ (Einer von Zehn) aus dem Jahre 1970. Von 1925 ab bis zu seinem Tode bekleidete er das Amt eines ehrenamtlichen Inspektors, der die Oberaufsicht der Denkmäler inne hatte; das ermöglichte es ihm, die Umwelt zu schützen und die kulturellen Schätze Asolos zu bewahren. Er starb 1973 in Treviso und wurde in dem Grab beerdigt, das er selbst geplant hatte, nämlich hinten im Garten seines Hauses in der ‚Via Foresto Vecchio‘.


curiosita

AUSZEICHNUNGEN

Die außergewöhnlichen Ressourcen der Stadt Asolo und ihre Aufwertung im kulturellen, touristischen und wirtschaftlichen Bereich haben die Gemeinde Asolo dazu geführt, in den letzten Jahren zahlreiche und begehrte Auszeichnungen zu erhalten. Eine wichtige Arbeit, die dazu beiträgt, die Sichtbarkeit und das Prestige der “Stadt der hundert Horizonte ” zu fördern.
Nachfolgend führen wir einige der wichtigsten Auszeichnungen auf:

Schönste Ortschaften Italiens seit 2002

riconoscimenti_foto_4 Seit 2002 gehört Asolo zum Club “Die schönsten Ortschaften Italiens“. Die Zuerteilung des Zeichens des Anci bescheinigt nicht nur den großen Schatz an Geschichte, Kunst, Kultur, Umwelt und Traditionen in der Gemeinde, sondern erkennt auch die Erfüllung einer Reihe von Anforderungen struktureller Art an, wie die architektonische Harmonie des Stadtbildes und die Qualität des Schatzes an öffentlichen und privaten Gebäuden, sowie allgemeine Anforderungen, die die Lebensqualität des Ortes hinsichtlich der Aktivitäten und des Service für den Bürger betreffen.

Orange Flagge des Touring Club seit 2005

riconoscimenti_foto_2 Im Jahr 2005 hat Asolo die Orange Flagge und somit das Qualitätszeichen für Tourismus und Umwelt für das Hinterland des Italienischen Touring Clubs erhalten. Es wird den Orten verliehen, die die Analysekriterien im Zusammenhang mit der Entwicklung eines Qualitätstourismus erfüllen: Die Aufwertung des kulturellen Schatzes, der Schutz der Umwelt, die Kultur der Gastfreundschaft, die Zugänglichkeit und die Nutzbarkeit der Ressourcen, die Qualität der Unterbringung, der Gastronomie und der typischen Produkte sind nur einige der Schlüsselelemente für den Erhalt des Zeichens.

Città Slow

riconoscimenti_foto_4 Asolo gehört der Vereinigung “Città Slow”. “ an. Ziel dieser Vereinigung war und ist es, die Philosophie der „Slow Food“ auf die örtlichen Gemeinschaften und den Stadtregierungen zu erweitern, damit das Konzept der Ökogastronomie auch im täglichen Leben angewendet wird.
„Città Slow“ ist ein neues Modell, das sich nicht mehr auf das ständige Wachstum, sondern auf die Lebensqualität in den Städten konzentriert: auf die Umwelt, den kunst-historischen und kulturellen Reichtum, die Wahrung der Wertschätzung typisch einheimischer Produktionen, die Dienstleistungen und vor allem, auf die Wahrung der Identitätsfrage der Städte, das Verhältnis zu den Betreibern und den Bürgern, den Empfang und die Gastfreundschaft. .

Città del Vino

riconoscimenti_foto_4 Asolo gehört aufgrund seiner Weinbautradition (mit der entsprechenden Produktion von Weinen der Marke DOC Montello e Colli Asolani) und seinem Engagement zugunsten einer wirtschaftlichen und sozialen Entwicklung unter Berücksichtigung der Umwelt und der lokalen Identität zum Verband “Città del Vino (Städte des Weins)”.

Andere Auszeichnungen:


riconoscimenti_foto_1 Nach 20 Jahren hat die Trevisanische Mark am 26. Mai 2005 eine eigene Briefmarke bekommen, auf der Asolo mit einer wunderbaren Stadtansicht inmitten des Grüns der umliegenden Hügel neben den beiden Monumenten dargestellt ist, die das Symbol der Geschichte Asolos sind: der Stadtturm und die berühmte mittelalterliche Burg. Die Asolo gewidmete Briefmarke gehört mit zwei weiteren italienischen Städten zur ‘Serie Tourismus 2005′: für Norditalien Asolo, für Mittelitalien Rocchetta a Volturno und für Süditalien Amalfi.

riconoscimenti_foto_3 Der Regionalausschuss des Veneto hat der Gemeinde Asolo den Ersten Preis und die Anerkennung “Venetische Kulturstadt – Jahr 2003″ aufgrund der Vielseitigkeit und Komplexität des vorgestellten kulturellen Angebots zuerkannt, das in ein mehrjähriges Programm eingebettet ist, das die verschiedenen Ausdrucksformen unter Einbeziehung des gesamten Gemeindegebiets zum Inhalt hat.

riconoscimenti_foto_5 Asolo ist Teil des “Esagono“, eines ehrgeizigen Projekts der Tourismusförderung, das Asolo, Bassano del Grappa, Castelfranco, Cittadella, Marostica und Possagno betrifft: Sechs Städte mit einer starken historisch-künstlerischen Tradition stellen sich gemeinsam als ein einziges erweitertes “Gebiet” aus Städten mit Stadtmauern, Museen Kunstwerken, Handwerk, typischen Produkten und Naturlandschaften auf der unregelmäßigen Linie vor, auf der die venetische Ebene auf den Hügelstreifen zu Füßen der Berge trifft.

citta murate Die Gemeinde Asolo ist Mitglied des Regionalverbandes für den Schutz und die Aufwertung der Städte mit Stadtmauern des Veneto.

riconoscimenti_foto_7 Die regionale Vereinigung für die Förderung und Verbreitung von Theater und Kultur in den Gemeinden des Veneto stellt ein Schauspielprogramm vor, das vor allem Profi-Schauspielertruppen aus dem Veneto einbezieht. Die Aktivität konkretisiert sich in einer breiten Streung der Vorführung über das Gebiet, vor allem über die Realisierung von Theateraufführungen in den kleinen und großen Orten sowie über die Organisation von Themenseminaren, Publikationen und Initiativen für die Werbung und die Schulung des Publikums.

riconoscimenti_foto_8 Überreichung des Wappens, der Banners und der Eintragung in das “Wappenbuch der Körperschaften des öffentlichen Rechts” – Jahr 1931

Handschriftliches Papier von Benito Mussolini – 9. Juli 1931


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Regia: Vittorio De Sica, anno 1969 con Marcello Mastroianni e Faye Dunaway.

Trama:

Dopo un primo casuale incontro in un aeroporto, un ingegnere italiano, Valerio, e una bella signora americana, Giulia, si ritrovano e trascorrono insieme alcuni giorni in una villa di Cortina d’Ampezzo. Valerio ignora che la donna sta per essere condotta alla tomba da un male incurabile. La rivelazione, improvvisa, gli giunge da un’amica di Giulia, venuta a prenderla per indurla a farsi operare. Quando scopre che Valerio conosce il suo terribile destino, Giulia, che non vuole pietà, si fa tentare dall’idea del suicidio. L’uomo, però, riesce a dissuaderla: la loro unione continuerà fino alla morte, del resto non proprio sicura

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Regia: Tinto Brass anno 1964 con Alberto Sordi, Silvana Mangano, Monica Vitti

Trama:

Un disco volante plana su un paesino e il brigadiere dei Carabinieri deve interrogare vari testimoni; tra questi una contadina piena di figli che è riuscita a catturare il marziano vendendolo al proprio padrone, che viene ucciso dalla madre di costui poi internata in manicomio. L’interrogatorio convince il brigadiere che nulla è accaduto e che tutti i testimoni non sono che dei visionari. Asolo e dintorni come set ambientalmente tranquillo per una storia grottesca ideata e sceneggiata dal bellunese Rodolfo Sonego. Albero Sordi vi interpreta contemporaneamente quattro personaggi, compreso il brigadiere. (da Veneto in Film di Piero Zanotto)

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Regia: Liliana Cavani anno 2001 con John Malkovich

Trama:

Dal romanzo “L’amico americano” di Patricia Highsmith.

Un tranquillo e onesto padre di famiglia, malato terminale di tumore, viene insidiosamente trascinato da Ripley in una crescente spirale di violenza ed omicidi, fino a scatenare una guerra tra bande avversarie di pericolosi gangster.

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Regia: Tinto Brass anno 2001 con Anna Galiena, Gabriel Garko

Trama:

Tratto dal racconto di Camillo Boito “Senso”.

In un’alba reale e metaforica da “fine del mondo”, Livia Mazzoni, l’avvenente moglie di un Papavero del Minculpop, deve raggiungere a Venezia l’amante Helmut Schultz, un Tenente della Wehrmacht bello e dannato come un dio pagano, col quale sta vivendo un’incandescente storia d’amore. Ma una sorpresa l’attende all’arrivo a Venezia.

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Regia: Hugh Hudson anno 1999 con Kim Basinger

Trama:

Tra paesaggi e colori mozzafiato, si svelano le insidie della natura e il destino di una donna Kuki che dopo aver rincorso per tutta la vita un sogno, l’Africa, lo vede realizzarsi ritrovando se stessa e rispondendo con coraggio al ruggito della savana e alla furia del vento.

“Asolo, adunque, vago e piacevole castello posto negli estremi gioghi delle nostre alpi sopra il Trivigiano è, siccome ognuno dee sapere, di madonna la Reina di Cipri” (da “Degli Asolani”).
“Vi assicuro che pur con l’esperienza che ho dei più bei panorami d’Italia e d’altrove, non conosco nulla che si possa paragonare alla vista che si gode dalla torre e dal palazzo della Regina” (lettera del 1889 all’amica Mrs FitzGerald). “Avanti, anima mia! E vidi una città, splendida di magnifiche architetture, perfette in ogni aspetto” (da “Asolando”). “Quanti anni ormai, o mio Asolo, dacché (un passo solo dal mare alla terra) io ti trovai e t’amai, pur con tanto timore, perché gli oggetti naturali m’apparivano realmente vestiti di fuoco” (da “Asolando”).
“Allorché la mattina apro le imposte della mia camera, nel vano della finestra si inquadra il Monte Grappa. Allora metto due vasi di fiori sul davanzale. Ecco un altare”. “Amo Asolo, perché è bello e tranquillo, paese di merletti e di poesia”.
“la città dai cento orizzonti”.
“Né San Gimignano, né Siena, ne Volterra mi presero come Asolo, che da quel giorno mi dominò e mi fece suo schiavo” (da “Treviso – ritratto di una provincia”).
“Dalla finestra, mentre prendevamo il tè ad Asolo, penetrava la luce morbidamente spiritica dei colli veneti al tramonto” (da “Viaggio in Italia”).
“Nell’alto della Rocca ci si sente come al vertice di un diamante, dove ogni sfaccettatura suscita un panorama iridescente” (da “Veneto Felice” a cura di Nico Naldini).
“Ancora prima di lasciarsi guardare, Asolo comincia sempre con il far pensare, tanto che le stesse emozioni vi assomigliano a lucidi pensieri: il Bello che spinge a ragionare sulle cose quotidiane rappresenta anche il massimo dell’Utile. (da prefazione “Asolo, antiche armonie” di M. Sartoretto).