Stadtmuseum

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Das heutige Städtische Museum erstreckt sich sowohl auf den Anbau des Bischofssitzes ‚Palazzo del Vescovado‘, als auch auf das Gebäude ‚Loggia della Ragione‘ (Halle der Vernunft) das für die Vertreter des Stadtrates und der Großartigen Gemeinschaft von Asolo erbaut und ungefähr Mitte des 16. Jahrhunderts mit Fresken versehen wurde. Der erste Kern der Sammlungen des Museums bildete sich zu Beginn des 19. Jahrhunderts, durch Schenkungen von Bartolomeo Fietta und, vor allem, seitens Domenico Manera und Giovan Battista Sartori Canova. Gegen Ende des Jahrhunderts wurde das Museum dann offiziell gegründet und sein Ausstellungsraum war der damalige Rathaussaal in der Loggia della Ragione; die Sammlungen wurden immer weiter angereichert, unter anderem durch die Hinterlassenschaften von Andrea Manera und Pacifico Scomazzetto. Ab Anfang des 20. Jahrhunderts nahmen die Schenkungen zu, was den kunsthistorischen Reichtum beträchtlich ansteigen ließ. Die kürzlich vorgenommene Neuanordnung der Museumstücke ließ die Archäologische Abteilung (Erdgeschoss), die Pinakothek (erster Stock), die Caterina Cornaro Abteilung, den Schatz der Kathedrale und die Abteilung Eleonora Duse und Freya Stark (zweiter Stock) entstehen. Historisches Archiv. Seit dem XV. Jahrhundert hat die Stadtgemeinschaft Asolo ein besonders Feingefühl bewiesen und mit ihrem einvernehmlichen Vorgehen eine brauchbare Dokumentationsquelle für ihre Nachkommenschaft hinterlassen; seit dieser Zeit hat man also eine „Aufbewahrungsmaschinerie“ in Gang gesetzt, weil man sich der Bedeutung schriftlicher Dokumentationen und der dadurch entstandenen Gelegenheit, Fälschungen, Nachahmungen und Verluste zu vermeiden, bewusst war. Im 19. Jahrhundert verflocht sich dann die Vorgehensweise des historischen Archivs mit der des Museums, das sich zu der Zeit gerade in seiner Entstehungsphase befand. Zwischen den archäologischen Sammlungsstücken des Museums fand sich auch Platz für einige bedeutende Manuskripte über Geschichte und Persönlichkeiten der Stadt Asolo; ab 1921 begann man mit einer ersten, wichtigen und bedeutungsvollen Anordnung. Auf Initiative des damaligen Museumsdirektors, Dr. Corrado Fabbris,
wurde im Laufe der 70er Jahre eine allgemeine Neuordnung des Archivs durchgeführt, die auch Forschern die Nutzung ermöglichte. Von 1981 an wurden die gesamten Unterlagen des historischen Archivs (vom XV. Jahrhundert bis zur ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts) in das Museum verlagert. Es folgten Restaurierungsinitiativen an Landkarten, Inkunabeln (Wiegendrucke), der Verfassung von Treviso und anderem. Das Archiv ist in drei Abteilungen unterteilt: das antike Regime (1411 – 1796), die österreichisch-französische Epoche (1797 – 1814) sowie das 19. und 20. Jahrhundert (1815 – 1920).

Öffnungszeit: 10.00-19.00 Samstag und Sonntag