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Zeitplan


Caterina Cornaro, Foto
Gemeinde Asolo



Das Schloss, Foto Moro
DIE GESCHICHTE

Die gute Lage und das günstige Klima machten aus Asolo einen Ort, der schon in vorgeschichtlicher Zeit bewohnt und anschließend eine wichtige Siedlung der Venetier war.
Acelum, das römische Asolo durchlief eine Periode des großen Wachstums: Die Stadt, die auch municipium wurde, entwickelte sich vor allem zwischen dem I. Jh. v. Chr. und dem I. Jh. n.Chr. Archäologische Überreste und Fundstücke - gesammelt in einer eigenen Abteilung des Stadtmuseums - dokumentieren das Vorhandensein von Thermen, einer Wasserleitung, eines Forums und eines Theaters als Zeugnis für die Bedeutung Asolos in römischer Zeit.
Als antikes christliches Zentrum hatte man schon im VI. Jh. einen Bischof und hielt den Bischofssitz bis zum Jahr 969, als man zum Lehen des Bistums Treviso wurde. Abwechselnd lebte man zwischen dem XI. und XIV. Jh. unter der Hegemonie verschiedener mächtiger Familien (Tempesta, Ezzelini, da Camino, Scaligeri, Carraresi) und schließlich Venedigs.
Ab dem vierzehnten Jahrhundert trat für die Stadt mit der venezianische Herrschaft eine Phase von großem Glanz ein: Im Jahr 1489 übertrug Venedig Caterina Cornaro, der ehemaligen Königin von Zypern, die Herrschaft über Asolo, die einen prächtigen Renaissancehof mit Künstlern, Schriftstellern und Dichtern ins Leben rief und unauslöschliche Spuren in der Kunst und im Ideal der Stadt hinterließ. Venedig gab Asolo eine wichtige städtische Neuregelung und band es bis zum Niedergang der Serenissima auf unabdingbare Weise an sich und an den eigenen Adel. "Asolo ist Venedig und Venedig ist Asolo" sagt man hier, um die Ähnlichkeit der Atmosphäre zu unterstreichen, die sich in der Architektur wie im Denken äußert.
1797 kam Napoleon. Im neunzehnten Jahrhundert war Asolo mit der österreichischen Herrschaft von Reformen der zivilen Institutionen und einem Programm öffentlicher Arbeiten betroffen, wie zum Beispiel der Renovierung des Duse-Theaters. 1866 wurde man dann Teil des Königreichs Italien.
Ein kurioser Schrein der Geschehnisse der Geschichte Asolos im XIX. Jh. ist die antike Pendeluhr, die hinter der Theke einer Weinstube in der Via Browning in der Nähe des Theaters dei Rinnovati versteckt ist: Hier sind die Daten der Stadtgeschichte ab dem Beginn des neunzehnten Jahrhunderts verzeichnet.
 







 
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