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Palazzo Beltramini Rathaus, Foto Moro


Casa Longobarda, Foto Sartoretto


Kloster der Santi Pietro e Paolo, Foto Moro

Einen aufmerksamen Blick verdienen auch in der Piazza D'Annunzio der Palazzo Beltramini (18), der im achtzehnten Jahrhundert nach Plänen des Architekten Giorgio Massari umgebaut wurde und derzeit als Rathaus genutzt wird, und die Casa della Duse (Duse Haus) (19), in der Via Canova mit dem von Gabriele D'Annunzio gestalteten Gedenkstein.
Sehr charakteristisch sind die Straßen mit Laubengängen, die freskengeschmückten Häuser mit zwei- und dreibogigen Fenstern und Balkonen. Die Via Browning, wo der englische Dichter gewohnt hat, ist eine dieser Straßen: An ihr liegen kleine Palazzi und Häuser im gotischen und barocken Stil mit Fresken aus dem XV. und XVI. Jh. Ein bisschen weiter befindet sich der Brunnen aus dem sechzehnten Jahrhundert Brunnen Zen (3) und die Villa Freya (4), das Heim von Freya Stark, in deren Gärten sich auch die Spuren des Römischen Theaters befinden.
Wird der Radius des Abstands vom Zentrum erhöht, sind die Kirche S. Gottardo (1) aus dem XIII. Jahrhundert mit interessanten Fresken und die casa-fondazione Malipiero (2)(Haus-Stiftung) sowie das Kloster SS. Pietro e Paolo (11) und die Kirche S. Caterina (21) mit Fresken aus dem fünfzehnten Jahrhundert erwähnenswert. Entfernt man sich noch weiter von der Stadtmauer, findet man die Casa Longobarda (22) und die Kirche S. Anna (24), auf dem Hügel, auf dem der Friedhof mit den Grabstätten von Eleonora Duse und Freya Stark liegt. Die Villa degli Armeni (23) bei Sant'Anna zeigt auf der Fassade Fresken des XVI. Jh. mit biblischen Szenen; ein unterirdischer Tunnel verbindet sie mit der "Il Fresco" genannten Dependance, die sich am gegenüberliegenden Hang des Hügels zur Stadt hin befindet.
Westlich vom Stadtzentrum ist im Ortsteil Pagnano das antike Bauwerk des "Maglio" (25) genannten Hammers zu sehen, eine kleine Schmiede aus dem Jahr 1468, die bis vor wenigen Jahren noch in Betrieb war und heute restauriert ist.

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